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„Amplitudo cornuum et figura et species multum a nostrorum
boum cornibus differt. Haec studiose conquisita ab labris argento
circumcludunt atque in amplissimis epulis pro poculis utuntur.“
(„Ihre Hörner sind an Umfang, Gestalt und Aussehen ganz
verschieden von denen unserer Stiere. Sie sind dort sehr gesucht;
man faßt den Rand mit Silber ein und gebraucht sie bei Gast-
mählern, wenn es hoch hergehen soll, als Trinkgefäße.“)

Im sogenannten „Sterbelied“ des sagenhaften Wikingerkönigs Ragnar
Lodbrok wird in der 25. Strophe davon berichtet, dass die toten Helden
in Valholl Bier „aus krummen Hölzern der Schädel“ trinken werden.
Hierbei bedeute das Kenning „krumme Hölzer der Schädel“ (bjúgviđir
hausa) Trinkhörner.

Im gotischen Mittelalter waren Trinkhörner Gegenstand aufwändiger
künstlerischer Verzierung, indem sie in Metall, vornehmlich in vergoldetes
Silber, gefasst und mit einem Fuß oder gar mit einem architektonischen
Unterbau versehen wurden. Neben Tierhörnern wurden auch aus-
gehöhlte Elefantenzähne, später Rhinozeros- und Narwalzähne benutzt,
die entweder nur poliert, oder mit Schnitzereien verziert wurden. Die
Renaissance bildete das Trinkhorn zu einem Prunkgefäß von höchstem
Luxus aus. Zuletzt wurden auch die Hörner selbst in Glas und Silber
nachgebildet. (Quelle: Wikipedia)

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