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Met selbst herstellen - Rezepte und Tipps
Will man den Meth bald trinken, so darf man ihn nicht dick einsieden. Will man ihn aber eine Zeit lang stehen lassen, so läßt man ihn so lange sieden, bis er etwas stark wird. Wenn er kalt geworden ist, gießt man ihn in ein Faß, und läßt ihn darinnen vergähren. (In den ersten Rezepten wird der Met noch ohne Hefezusatz hergestellt. Da Hefezellen allgegenwärtig sind, fallen auch einige in das offene Faß und bringen die Gärung in Gang. Natürlich erhält man durch Zusatz von Reinzuchthefe bessere Ergebnisse) Man füllt es deshalb nicht ganz voll, sondern läßt es einige Queerfinger hoch leer. Zur Verbesserung der Farbe kann man etwas Saffran hineinwerfen, und zur Verbesserung des Geschmacks näht man Zimmt, Muscatblüthe, dergleichen Nüsse, Nelken, Ingwer, Cardamomen und Galgant (Ingwerwurzel) in ein Tuch, und hängt es hinein. Nach der Vergährung läßt man den Meth ein Vierteljahr lang gut verspundet liegen, ehe man in ansticht. Eine andere umständlichere Bereitungsart ist die, daß man Honig und Wasser auch in demselben Verhältnis abkocht, aber zugleich auch mehrere Ingredienzien mit in den Kessel hängt.In einem Sacke hängt man die schon angeführten Gewürze gröblich gestoßen in den kochenden Kessel, und in einem anderen Sacke zwey Hände voll Hopfen, zwey gute Hände voll Coriander und zwölf Blätter Salbey. Der Coriander wird vorher vier und zwanzig Stunden lang in Weinessig gebeizt und darauf getrocknet. « zurück ... weiter »